Am Montag, den 25. April 2016, fand ab 20:00 Uhr beim Brandlwirt in Hemhof die Jahreshauptversammlung des Vereins der Oldtimerfreunde Hemhof e.V. statt.

 

Anwesend waren:

1. Vorstand: Ulrich Zeitler sen.

2. Vorstand: Peter Murr

Schriftführer: Jan R. Hartmann

2. Schriftführerin: Carin Ehrenleitner

3. Schriftführer: Hans Loferer

Zeugwart: Josef Kunsler

Kassiererin: Petra Hartmann

Kassenprüfer: Ewald Krähling

2. Kassenprüfer: Prof. Dr. Wolfgang Prenntzell

Beisitzer: Max Murr, Helmut Pelzl und Michael Mittermeier

 

35 Mitglieder hatten sich insgesamt in die Anwesenheitsliste eingetragen.

 

Begrüßung durch den Vorstand: Die Sitzung begann mit einer Schweigeminute für Franz Heckel und Werner Bleil. 

Vorstand Ulrich Zeitler wusste zu berichten, dass sich der Trend mäßiger Beteiligung fortgesetzt hat. Zu den Stammtischen kommen im Schnitt gut 20 Mitglieder, während sich bei den Ausfahrten selten mehr als 12 Teilnehmer einfinden. Das Ferienprogramm erfreute sich dagegen sehr reger Beteiligung seitens der Vereinsmitglieder, aber auch seitens der Kinder. Hervorgehoben wurde die Verpflichtung des Vereins historische Maschinen zu erhalten, aber auch Geschichten, Bilder, Vorkommnisse, Informationen zu alten längst geschlossenen Firmen (Händlern und Reparaturbetrieben) zu sammeln und ggf. auf der vereinseigenen Homepage den Mitgliedern zu präsentieren. 

Ein interessantes Vereinskapitel sei auch die Renovierung des DDR LKW's Robur Garant die kurz vor dem Abschluss stehe. Sobald die Holzarbeiten am Fahrzeug abgeschlossen sind soll der LKW ab diesem Jahr an Ausfahrten zu regionalen Oldtimertreffen teilnehmen. Zum Schluss verwies U. Zeitler auf die nachfolgenden Berichte des Schriftführers, der Kassiererin und dankte den Mitgliedern für ihr zahlreiches Erscheinen. 

 

Bericht des Schriftführers: Ergänzend zum Kurzjahresrückblick, welcher bereits mit der Einladung zur JHV versandt wurde, kamen folgende Punkte zur Sprache. Der Stammtisch hat 2015 wie geplant 12 Mal stattgefunden. Seitens der Schriftführer war es oftmals Hans Loferer welcher die Teilnehmerlisten führte. Eine erste Ausflugsfahrt einiger Mitglieder, auf Einladung unserer Freunde aus Prien-Atzing, fand am 19. April 2015 statt. Besucht wurde das Museum Fahr(T)raum vom Porsche-Enkel Ernst Piech. Das Museum befindet sich am Mattsee (Nähe Salzburg). Im Anschluss daran fand am 10. Mai der Vereinsausflug ins Museum von Markus Wasmeier statt und der erste Besuch eines Oldtimertreffens erfolgte am 17. Mai 2015 in Aschau. Insgesamt wurden 6 Oldtimertreffen angefahren mit einem 1. Platz beim Meistenpreis in Söllhuben und einem 2. Platz in Amerang. Den Jahresabschluss bildete das Bulldogtreffen in Attel am 13. September. Zwei Tage zuvor, am 11. September, führte der Verein die Traktorgaudi im Rahmen des Ferienprogramms der Marktgemeinde Bad Endorf durch. Anwesend waren 42 begeisterte Kinder. Die aufwendige Restaurierung des vereinseigen LKW's Robur Garant wurde erwähnt und auch die über das Jahr sehr zeitaufwendige Gestaltung der vereinseigenen Homepage kam zur Sprache. Die Mitglieder wurden zum wiederholten Male aufgefordert Informationen, Geschichten und Bilder zu ihren Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen. Mit Stichtag 31. Dezember 2015 hatten diesen Aufruf (lediglich) 7 Mitglieder befolgt (aktuell finden sich 10 Fahrzeugprofile auf der Homepage - gemessen an der Anzahl der vorhandenen Fahrzeuge immer noch sehr wenig).

 

Die Mitglieder wurden gebeten, zwecks der nahenden Steuererklärungen (i.d.R. alle drei Jahre), ein "Meldeblatt" bezüglich RESTAURIERUNG, INSTANDSETZUNG, KAUF OLDTIMER oder KAUF HISTORISCHE GERÄTSCHAFT auszufüllen und beim Vereinsvorstand abzugeben (siehe Dokument am Ende dieses Berichts).

 

Der Vorstand ergänzte die Ausführungen, dass zum Jahresabschluss beim LH Zeitler erstmalig ein Radi-Essen stattgefunden hatte, zu dem Max Murr den Radi und die Meistenpreise das Bier gestiftet hatten. 

 

Bericht der Kassiererin, Kassenprüfung: Die Finanzen des Vereins sind geordnet und die Sepa Umstellung wurde mit Nachdruck vorangetrieben. Teilweise konnten sogar Vorjahre aufgearbeitet werden. Der Jahresbeitrag soll nunmehr 10 Tage nach der JHV eingezogen werden. Die Kassenprüfer sprachen von einer exzellenten Kassenführung und empfahlen der Versammlung die Entlastung der Kassiererin, welche einstimmig und mit einer Enthaltung (der Kassiererin) erfolgte. Der wesentliche Teil des Vereinsvermögens befindet sich nunmehr auf dem Vereinskonto. Größter Ausgabeposten im Jahr 2015 war die Restaurierung des Robur Garant. Der Verein hat 92 Mitglieder und davon haben die meisten Mitglieder dem Lastschriftverfahren zugestimmt. Erneut der Appell, dass noch immer Mitglieder ihren Jahresbeitrag 2015 nicht entrichtet haben (entgegen der landläufigen Meinung ist ein Mitgliedsbeitrag eine Bringschuld des Mitglieds; es ist nicht die Aufgabe des Kassierers säumigen Zahlern nachzulaufen).

 

Antrag eines Mitglieds: Prof. Dr. Wolfgang Prenntzell stellte den Antrag, dass der Verein für seinen Vorstand eine Haftpflichtversicherung abschließen soll um das zunehmende Haftungsrisiko zu minimieren. Das Thema wurde in der Versammlung intensiv diskutiert. Welches Risiko deckt eine solche Haftpflichtversicherung ab? Welchen Versicherungsschutz bietet das e.V.? Welches Risiko lastet auf dem Vorstand? Könnten Veranstaltungen ggf. auch einzeln versichert werden? Wolfgang Prenntzell änderte seinen Antrag im Verlauf der Diskussion ab. Er stellte folgenden Antrag zur Abstimmung: der Vorstand, die Vorstandschaft, klärt den Sachverhalt Haftpflichtversicherung umfänglich ab und kann dann nach Sachlage selbst entscheiden ob eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss. Dieser Antrag wurde mehrheitlich von der Versammlung angenommen.

 

Wünsche eines Mitglieds: Vor dem Abschluss der Versammlung wurden noch drei Wünsche, Vorschläge des zweitjüngsten Mitglieds (12 Jahre) verlesen. Vorgeschlagen wurde zum einen eine Veranstaltung rund um den Robur Garant LKW mit einer Ausfahrt für Kinder. Des Weiteren wurde der Wunsch geäußert, dass wieder mehr Mitglieder auf die Oldtimertreffen fahren und als Idee wurde eingeworfen, dass sich der Mitgliedsbeitrag für diejenigen Mitglieder verdoppeln sollte die sich nicht bequemt haben ihrer Pflicht nachzukommen. Die Wünsche kamen nicht zur Abstimmung.

 

Nach den Anträgen und Wünschen wurde die Versammlung geschlossen und der Abend endet in geselliger Runde.

 

Eingefügt die Einladung und das "Meldeblatt" bezüglich RESTAURIERUNG, .... (siehe oben im Bericht des Schriftführers).